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Rachegefühle angebliches Motiv : Haftbefehl nach Leichenfund in Wehrheim

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Nach dem gewaltsamen Tod eines 40 Jahre alten Mannes in Wehrheim hat die Polizei einen Verdächtigen verhaftet. Er soll sein Opfer wegen „privater Streitigkeiten und Rachegefühlen“ erschlagen haben.

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          Nach dem gewaltsamen Tod eines 40 Jahre alten Mannes in Wehrheim im Taunus ist Haftbefehl gegen einen 29 Jahre alten Verdächtigen erlassen worden. Der Haftrichter ging am Dienstag von heimtückischem Mord aus. Von Heimtücke ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt deshalb auszugehen, weil das Opfer nach bisherigen Erkenntnissen den mutmaßlichen Mörder in seine Wohnung ließ.

          In welcher Beziehung Opfer und Täter zueinander standen, blieb zunächst unklar. Der mutmaßliche Täter habe die Tat bei der polizeilichen Vernehmung bestritten und vor dem Richter geschwiegen. „Private Streitigkeiten und Rachegefühle“ vermutet die Polizei als Tatmotiv.

          „Massive Gewalteinwirkungen gegen den Kopf“

          Das Opfer war in der Nacht zum Montag in seiner Wohnung in dem Ort im Hochtaunuskreis erschlagen worden. Die Obduktion ergab als Todesursache „massive Gewalteinwirkungen gegen den Körper, insbesondere gegen den Kopf“.

          Hausbewohner hatten die Polizei alarmiert, als sie Kampfgeräusche hörten. Anschließend sahen die Zeugen zwei Männer aus dem Haus laufen und in ein Auto einsteigen, in dem ein dritter Mann wartete. Die Polizei fand den in Polen zugelassenen Wagen am Montagnachmittag in Usingen und nahm nach der Ermittlung Halters den mutmaßlichen Mörder in seiner Wohnung in Usingen fest.

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