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Projekt „Kneipp Bäderdreieck“ : Gemeinsam zum Erfolg

Kneippen liegt im Trend: Das Projekt „Kneipp Bäderdreieck“ stärkt die Zusammenarbeit im Tourismussektor. Bild: dpa

Das Projekt „Kneipp Bäderdreieck“, das Bad Nauheim, Bad Salzhausen und Bad Vilbel verbindet, stärkt die Zusammenarbeit im Tourismussektor. Die Spezifizierung auf die Lehren des Naturheilkundlers kommt nicht von ungefähr – denn Kneippen liegt im Trend.

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          Radrouten und Wanderwege auf den Spuren vergangener Kulturen, durch abwechslungsreiche Natur und Landschaft. Städte, die mit herausgeputzten Baudenkmälern und Museen für sich werben, dazu vielfältige gastronomische Angebote: In den vergangenen Jahren hat sich dank kommunaler und privater Initiativen eine Menge getan, um dem Fremdenverkehr in der Wetterau zu einem Aufschwung zu verhelfen. Und zugleich als eine Gegend zu profilieren, in der es sich gut leben lässt.

          Aber nicht nur das. Mit traditionsreichen Badeorten, die sich nach dem Ende der klassischen Kur hin zu Wellness und Prävention neu ausgerichtet haben, punktet die Wetterau zudem als Gesundheitsregion, wie sie sich mittlerweile selbstbewusst nennt. Da ist es folgerichtig, dieses Segment noch mehr in den Fokus zu rücken. Das Projekt „Kneipp Bäderdreieck“ leistet aber auch einen Beitrag, die Zusammenarbeit zu stärken, die bei allen Erfolgen im Tourismussektor noch ausbaufähig ist. Denn dass sich Bad Nauheim, Bad Salzhausen und Bad Vilbel zu dieser Kooperation zusammentun, ist nur ein erster Schritt. Das Ziel ist, weitere Kommunen, Initiativen und Vereine einzubeziehen, die im Sinne der Kneipp’schen Lehre etwas bieten.

          Die Spezifizierung auf die Lehren des Pfarrers und Naturheilkundlers kommt nicht von ungefähr, denn Kneippen liegt im Trend. Mit einer Reihe von Angeboten und Einrichtungen darf sich Bad Nauheim Kneipp-Kurort nennen und will in den nächsten Jahren sogar zum Kneipp-Heilbad heraufgestuft werden, wenn die neue Therme noch mehr Gesundheits-Infrastruktur eben auch für Kneipp-Fans schafft. Bad Salzhausen steht dem mit einer Vielzahl von Angeboten zur Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation nicht nach.

          Bad Vilbel, zuletzt nicht so im Fokus, bekommt ebenfalls eine neue Therme, in die sich Wellness und Prävention integrieren lassen. All das bietet also eine solide Grundlage, die Wetterau als Kneipp-Region in Szene zu setzen und weithin bekannt zu machen. Ob das Projekt zum Erfolg wird, hängt freilich nicht zuletzt davon ab, die Vorzüge gebührend herauszustellen.

          Deshalb ist es richtig, dass sich eine eigens gegründete, breit aufgestellte Arbeitsgruppe daranmacht, Strategien für die Kneipp-Region Wetterau zu entwickeln, von der Werbung bis zum Aufbau eines Netzwerks, in dem alle Beteiligten, von der Politik bis zu Medizinern, Therapeuten und Gastronomie über Stadt- und Gemeindegrenzen mitmachen. Dass der Kreis dabei vorneweg mitwirkt, zeigt, welchen Stellenwert er dem Vorhaben gerade auch für die Wirtschaftsförderung beimisst.

          Wolfram Ahlers

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für Mittelhessen und die Wetterau.

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