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Schicksalsfrage der Zentren : Gegen die Verödung der Innenstädte

Pop-up-Gastronomie: Die „Wirtschaft im Hof“ auf einem früheren Parkplatz im Fronhof am Hanauer Schlossplatz Bild: Lucas Bäuml

Gegen die Verödung der Innenstädte: Mit dem Programm „aufLADEN“ rüstet sich Hanau für die Zukunft. Dabei sind „Komplizen“ gefragt, die den Mut haben, außergewöhnliche Konzepte mithilfe der Stadt zu verwirklichen.

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          In vielen Innenstädten herrscht Langeweile. Und das liegt nicht nur an der Pandemie. In Hanau kennt man das Problem: Inhaber kleiner und mittlerer Läden geben auf, weil sie dem Druck des Onlinehandels nicht standhalten. Ihre Räume stehen lange Zeit leer, oder es ziehen Nagelstudios, Handyläden und Anbieter von Billigwaren ein.

          Luise Glaser-Lotz
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Das Einkaufserlebnis für den Kunden bleibt auf der Strecke. Er geht weniger in die City und kauft online, was er haben möchte. So setzt sich die Abwärtsspirale fort. „Die Schicksalsfrage der Innenstädte muss in den nächsten zehn Jahren beantwortet werden“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) zur Lage, vor der mehr oder weniger alle stehen. Selbst Ladenketten ziehen sich nach seinen Beobachtungen aus Topstandorten wie Fußgängerzonen und Einkaufszentren zurück. Die Pandemie habe dies befördert.

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