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Spezielles Verfahren : Einzige Chance auf ein gesundes Kind

Dr. Ruth Gomez arbeitet im universitären Kinderwunschzentrum in Mainz als Pränataldiagnostikerin. Bild: Helmut Fricke

In der Mainzer Universitätsklinik sind zum ersten Mal Babys nach einer Präimplantationsdiagnostik auf die Welt gekommen. In das ethisch umstrittene Verfahren setzen verzweifelte Paare ihre ganze Hoffnung.

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          Sie sind auf der Suche nach absoluter Sicherheit, wollen Gewissheit, dass es diesmal zu einer Schwangerschaft kommt, dass sie Eltern eines gesunden Babys werden. Ruth Gomez wird sie auf dieser Suche begleiten. Allerdings sieht sie es als ihre Pflicht, die Illusion der absoluten Sicherheit zu nehmen. Gomez ist Reproduktionsmedizinerin. Sie arbeitet im Präimplantationszentrum an der Universitätsmedizin Mainz, dem einzigen dieser Art im Rhein-Main-Gebiet.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zu ihr kommen Paare, die auf natürlichem Weg kaum eine Chance haben, ein gesundes Kind zu bekommen. Sie erhoffen sich durch die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID), das Risiko zu minimieren, schwere Gendefekte weiterzuvererben. Mit romantischer Nachwuchsplanung hat das schon lange nichts mehr zu tun. Vielmehr ist es oft der letzte Versuch völlig verzweifelter Paare.

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