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Interna an rechtsextreme Frau : Dienstgeheimnis verletzt: Geldstrafe für Polizisten

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Verstoß: Vor dem Amtsgericht Dieburg hat ein Polizist zugegeben, 2016 eine mutmaßlich rechtsextremen Bekannte mit Interna aus der Dienststelle versorgt zu haben Bild: dpa

Ein Polizist hat eine mutmaßlich rechtsextremen Bekannte mit Interna aus der Dienststelle versorgt. Dies hat er vor Gericht eingestanden. Und auf eine Lebenskrise verwiesen. Bestraft wird er dennoch, ebenso eine Mitangeklagte.

          Das Amtsgericht Dieburg hat einen Polizisten zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er 2016 eine mutmaßlich rechtsextreme Bekannte mit Interna aus der Dienststelle versorgt hat. Der 46 Jahre alte Beamte hat am Donnerstag die Verletzung des Dienstgeheimnisses zugegeben. Er soll nun insgesamt 6750 Euro Strafe zahlen. Außerdem steht ein Disziplinarverfahren gegen den Polizisten an.

          Der Mann hat ausgesagt, er habe sich damals in einer Lebenskrise befunden, unter anderem weil sein Vater krebskrank war. Daher habe er „nur noch funktioniert“ und auch an seine frühere Freundin keine kritischen Fragen gestellt. Er sagte aber auch, er neige keinem extremistischen politischen Milieu zu.

          Die 42 Jahre alte Mitangeklagte wurde wegen der Anstiftung zu der Tat zu einer Zahlung von 1875 Euro verurteilt. Sie hat zugestanden, den Polizisten vor etwa drei Jahren um die Daten aus dem Polizeicomputer gebeten zu haben. Es ging damals um Informationen zu zwei Männern. Einen von beiden bezeichnete sie als ihren Lebensgefährten. Er soll der rechtsextremen Szene angehören.

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