https://www.faz.net/-gzg-9t034

Über Online-Shop verkauft : Polizei stellt große Drogenmenge in Nordhessen sicher

  • Aktualisiert am

Polizeibeamte haben in Nordhessen synthetische Drogen im Wert von rund einer Viertelmillionen Euro sichergestellt. (Symbolbild) Bild: dpa

Betäubungsmittel im Wert von rund 250.000 Euro hat die Polizei bei einem Einsatz in Nordhessen sichergestellt. Der mutmaßliche Täter verkaufte die Drogen über einen Online-Shop.

          1 Min.

          Die Polizei hat einen 46 Jahre alten mutmaßlichen Drogenhändler in Eschwege festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Kassel und Polizei am Dienstag mitteilten, stellten die Beamten bei dem Einsatz Ende März in der Wohnung des Mannes im Werra-Meißner-Kreis Betäubungsmittel im Wert von rund 250.000 Euro sicher. Es handelte sich den Angaben zufolge um sogenannte „neue psychoaktive Substanzen“, umgangssprachlich auch „Legal Highs“ genannt. Seine Vermieterin habe den Mann bei der Polizei angezeigt.

          Der 46 Jahre alte Mann soll chemische Flüssigkeiten, Kräutermischungen und synthetische Wirkstoffe verpackt und illegal verschickt haben. Der Online-Shop, für den er dies getan habe, sei Teil eines bundesweiten Netzwerks. Gegen dieses werde ermittelt. Die Stoffe würden unter das Betäubungsmittelgesetz und das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz fallen. Der Mann ist inzwischen wieder auf freiem Fuß und muss sich wegen des Verstoßes gegen die genannten Gesetze verantworten.

          Weitere Themen

          Rappen ohne Protzen

          Hiphop aus Offenbach : Rappen ohne Protzen

          Als Nepumuk zeigt Nelson M. Brandt, dass Hiphop sehr gut ohne den Klamauk drumherum auskommen kann. Statt auf Gangsta-Rap setzt der Musiker auf Soul, Funk und Jazz.

          Topmeldungen

          Migranten im neuen Lager Kara Tepe auf Lesbos. Griechenland und die EU planen hier ein „Pilotprojekt“ für eine neue Asylpolitik.

          Migrationspakt : Die EU steht auf dem Spiel

          Die EU kommt einer realistischen Lösung der Migrationsfrage näher. Wer dagegen Öl ins Feuer gießt, gefährdet nicht nur das Asylrecht.

          Bundesweite Razzia : Ukrainische Praktikanten für die Fleischfabriken

          Eine Großrazzia bei mehreren Zeitarbeitsunternehmen bringt eine neue Masche für die Ausbeutung in der Fleischindustrie ans Licht. Der F.A.Z. sind drei der im Verdacht stehenden Unternehmen bekannt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.