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Halbes Jahr nach Tat : Polizei fasst mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger von Bad Vilbel

  • Aktualisiert am

Oft erfolglos: Die Sprengungen von Geldautomaten nehmen in Deutschland zu. (Symbol) Bild: dpa

Nach einer Detonation eines Geldautomaten Ende Oktober vergangenen Jahres hat die Polizei den letzten mutmaßlichen Täter gefasst. Damit ist das Quartett aus Bad Vilbel komplett.

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          Rund ein halbes Jahr nach der Sprengung eines Geldautomaten in Bad Vilbel (Wetteraukreis) sind die vier mutmaßlichen Täter gefasst. Ein Spezialkommando der Polizei nahm am Donnerstag in Offenbach einen 24 Jahre alten Mann fest. Der Verdächtige wurde nach Angaben des Landeskriminalamtes in Wiesbaden und der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt in Untersuchungshaft genommen. Seine 22 bis 26 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen kamen wieder auf freien Fuß.

          Das Quartett soll Ende Oktober mit einem Gasgemisch den Geldautomaten gesprengt haben. Dieser hielt der Detonation jedoch stand, die Täter entkamen damals ohne Beute. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Sprengutensilien und Datenträger. Die Ermittler waren den Verdächtigen laut Generalstaatsanwaltschaft auf die Spur gekommen, weil sie Parallelen zu anderen Taten entdeckten.

          Im vergangenen Jahr wurden laut Polizeistatistik in Hessen insgesamt 53 Geldautomaten gesprengt. In nur 15 Fällen kamen die Kriminellen an das Geld heran. In diesem Jahr wurden bislang 13 Sprenungen gezählt.

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