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Stromausfälle eine Ursache : Polizei-Digitalfunk öfter gestört als im Vorjahr

  • Aktualisiert am

Längst nicht immer störungsfrei: Digitaler Polizeifunk in Hessen Bild: dpa

Die Digitalisierung soll auch dem Polizeifunk dienen. Im bisherigen Jahresverlauf hakt es bei dieser Technik in Hessen aber schon öfter als 2018. Die Gesamtfläche der Funklöcher ist enorm.

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          Das Digitalfunknetz der hessischen Polizei- und Sicherheitsbehörden dürfte in diesem Jahr öfter lokal gestört sein oder gar ausfallen als im vergangenen Jahr. Das legt eine Zwischenbilanz nahe: Bis Mitte August habe es 136 solcher begrenzter Pannen gegeben, teilte das Innenministerium auf Anfrage der FDP-Landtagsfraktion in Wiesbaden mit.

          Im gesamten Jahr 2018 hatte es demnach 134 lokale Störungen gegeben, 2017 waren es 162 Fälle. Einen großflächigen Ausfall verzeichneten die Einsatzkräfte bislang nicht. Die Störungen waren unter anderem auf Stromausfälle zurückzuführen.

          Nur noch vereinzelt analoge Geräte

          Die Funkkommunikation der hessischen Polizei- und Sicherheitsbehörden war im Januar 2017 von analog auf digital umgestellt worden. Analogfunkgeräte kommen inzwischen nach Angaben des Innenministeriums nur noch vereinzelt zum Einsatz, etwa in den unterirdischen Ebenen des Frankfurter Hauptbahnhofs.

          Gut 99 Prozent der Landesfläche – außerhalb von Gebäuden – sind laut Ministerium mit Digitalfunk abgedeckt. Demnach summiert sich die Fläche der Funklöcher auf knapp 200 Quadratkilometer, überwiegend in ländlichen Regionen. Das Digitalfunknetz werde stetig optimiert, etwa mit dem Bau weiterer Basisstationen.

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