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Partnervermittlung : Wo sich Singles offline verlieben

Christoph Brühmann, Leiter der Partneragentur "Wir Zwei" in Dreieich Bild: Maximilian von Lachner

Christoph Brühmann bringt Menschen zusammen. Seine Agentur für Partnervermittlung hat sich auf ältere Kunden spezialisiert – und setzt auf Briefe anstatt Mails sowie das Karteikartensystem seiner Mutter.

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          Die Tür zum Büro öffnet das Tor in eine andere Welt. Jeder Schritt ist eine kleine Zeitreise. Wer hindurchgeht, den begrüßen die neunziger Jahre. Gelbe Sessel, Spiegel mit aufwendigem Feinschliff, in der Ecke eine Lavalampe. Christoph Brühmann, Geschäftsführer der Partnervermittlungsagentur „Wir zwei“ sitzt an seinem Schreibtisch und sieht gar nicht aus wie einer, der aus der Zeit gefallen ist. Sportlich wirkt er. Fester Händedruck, freundliches Lächeln. Auf seinem Hemd ist das Firmenlogo gestickt – natürlich in schönster, fast ein bisschen altbackener Schnörkelschrift.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nur selten bekomme er Mails, sagt Brühmann. Seine Kunden stammen eher aus einer Zeit, in der man sich noch Briefe schrieb oder anrief. Einer Zeit, in der man sich noch „offline“ verliebte. Und genau damit wirbt der 50 Jahre alte Geschäftsmann. Er will Singles in und um Frankfurt dabei helfen, einen Partner zu finden.

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