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Nachwuchs bei Roten Pandas : Mit dunklen Knopfaugen die Welt erkunden

Nachwuchs: Junge Rote Pandas im Opel-Zoo in Kronberg Bild: dpa

Zuchterfolg und Elternglück: Es gibt Nachwuchs bei den Roten Pandas im Opel-Zoo im Taunus. Die Eltern Mai-Ling und Tao haben die Premiere offenbar gut hinbekommen.

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          Von wegen Winterschlaf: Zum Herbstanfang haben die beiden Jung-Pandas im Kronberger Opel-Zoo die Wurfhöhle verlassen, in der sie bisher von ihrer Mutter gesäugt wurden. Jetzt sind die beiden weiblichen Tiere erstmals im Freigehege der asiatischen Katzenbären zu sehen. Auf die Welt kamen sie schon im Juni. Inzwischen ist ihr Fell nicht mehr grau, wie es für die Neugeborenen dieser Tierart typisch ist, sondern zeigt, woher sie den Namen Roter Panda haben. Die Eltern Mai-Ling und Tao haben die Premiere offenbar gut hinbekommen. Für sie ist es der erste Nachwuchs.

          Bernhard Biener
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.

          Rote Pandas sind deutlich kleiner als ihre bekannten schwarz-weißen Vettern. Auch wenn sie ebenfalls in den Bergwäldern des Himalaja von Nepal bis Myanmar leben und sich von Bambus ernähren. Hinzu kommen Früchte und gelegentlich sogar Kleintiere. Schließlich dürfen die unwiderstehlichen Knopfaugen und die weiße Schnauze mit der feuchten Nase nicht darüber hinwegtäuschen, dass der „Feuerfuchs“, wie ihn die Chinesen nennen, ein Raubtier ist. Aber wer einst die Horrorkomödie „Gremlins“ gesehen hat, lässt sich von putzigen Fellknäueln nicht täuschen.

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