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Buchstabier-Alphabet : Und wieder schlägt Offenbach Frankfurt

Gib mir ein Ö: Offenbach wird doppelt genutzt im Buchstabier-Alphabet. Bild: Axel Häsler

Das neue Buchstabieralphabet des Deutschen Instituts für Normung kennt nur noch Städtenamen. Frankfurt ist drin. Und Offenbach sogar gleich zweimal.

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          Langsam muss es den Frankfurtern unheimlich werden. Schon wieder schlägt Offenbach die Nachbarstadt! Immerhin haben sie diesmal nicht einen Industriebetrieb abgeworben. Allerdings auch nicht den Oberbürgermeister, von dem hätten sich die Frankfurter leicht getrennt. Nein, Offenbach liegt vorne im neuen Buchstabieralphabet, das am Freitag das Deutsche Institut für Normung offiziell veröffentlicht hat und das nur Städtenamen kennt.

          Die gute Nachricht für beide Orte: Sie sind drin. „F wie Frankfurt“ heißt es künftig statt wie bisher „F wie Friedrich“ und „O wie Offenbach“ statt „O wie Otto“. So weit, so gut. Aber Offenbach hat es sogar noch ein zweites Mal auf die Liste geschafft! „Ö wie Umlaut Offenbach“, so lautet die korrekte Ansage, wenn man etwa „Ödland“, „Ödem“ oder „ölig“ buchstabieren möchte. Nichts mehr mit „Ö wie Ökonom“ wie noch bis Freitag.

          Zwei zu eins für Offenbach, eine weitere Niederlage für Frankfurt, Niederlage mit N wie Nürnberg. Und nur ein schwacher Trost, dass andere Städte gar nicht vorkommen. „W wie Wiesbaden“? Nein, Wuppertal. „D wie Darmstadt“? Ach was, Düsseldorf. Ganz vorne stattdessen: Öffenbach. Wör hötte dös gedöcht.

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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