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Offenbach : Am Kaiserleikreisel drohen noch mehr Staus

  • -Aktualisiert am

Offenbacher Großbaustelle: Bis Ende 2019 soll der Kreisverkehr einer Doppelkreuzung mit Ampeln weichen. Bild: Frank Röth

Die Umbauarbeiten am Offenbacher Kaiserleikreisel gehen bald in die nächste Phase. Autofahrer müssen sich auf weitere Behinderungen einstellen.

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          Fünf Monate nach Beginn der Umbauarbeiten am Kaiserleikreisel in Offenbach müssen sich die Autofahrer auf verstärkte Behinderungen einstellen: Dort wird die nächste Bauphase vorbereitet und dadurch eine der beiden Kreiselspuren teilweise gesperrt. Die Auffahrt zur Autobahn A661 (Egelsbach-Oberursel) in Richtung Norden ist nur einspurig aus dem Kreisel heraus zu befahren. In der Nähe des Omega-Hauses fiel eine Ampel weg; etwas weiter westlich soll demnächst eine Behelfsampel aufgestellt werden. Bis Ende 2019 soll der Kaiserleikreisel einer Doppelkreuzung mit Ampeln weichen und die verschiedenen Verkehrsströme ordnen und neu verteilen. Täglich passieren rund 66.000 Autos den Kreisel, er ist damit an der Belastungsgrenze angekommen. Gut 37 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Nach Angaben der Stadt wird es einen fließenden Übergang zwischen den Bauphasen geben.

          Dies liegt an Verzögerungen wegen unvorhergesehener Schwierigkeiten bei Tiefbauarbeiten und Abstimmungsprozessen zwischen den zahlreichen am Projekt Beteiligten. Einige Arbeiten, die eigentlich erst später an die Reihe kommen sollten, wurden vorgezogen. In den nächsten Wochen werden an den Kreuzungspunkten zum Kreisel weitere Ampeln aufgestellt. Alte und neue Ampeln werden anders als bisher geschaltet. Im Norden des Kreisels werden zwei neue Spuren in Betrieb genommen, die den dortigen Kreiselverlauf spiegeln. Über die neuen Spuren soll künftig der Verkehr über die Strahlenbergerstraße von Frankfurt nach Offenbach fließen. Wenn die Strahlenbergerstraße später zur Einbahnstraße wird, soll über die neuen Spuren der Verkehr von der A661 und von Offenbach nach Frankfurt fließen.

          Auf Frankfurter Gemarkung wird neben der Gerbermühlstraße eine provisorische zweispurige Abbiegemöglichkeit mit einer Länge von 150 Metern zur Kaiserleipromenade gebaut. Im Süden des Kreisels werden neue provisorische Rampen die bisherigen Auf- und Abfahrten zur A 661 ersetzen. Vorgesehen ist, dass in Kürze die Bohrarbeiten für den Bau des Widerlagers und zur Gründung der künftigen Auf- und Abfahrten zur Autobahn beginnen. Die Kaiserleipromenade wird in absehbarer Zeit zwischen Amsterdamer Straße und Warschauer Straße fertiggestellt; sie ist dann wieder zweispurig zu befahren. In den nächsten Wochen müssen Autofahrer immer wieder mit einer veränderten Verkehrsführung rechnen. Die Stadt appellierte an die Fahrer, Fahrweise und Geschwindigkeit anzupassen.

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