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Öko-Weinbau im Rheingau : „Verantwortung für die Umwelt“

  • -Aktualisiert am

„Grundsätzlich spüre ich eine tiefe Verbundenheit mit der Region links und rechts des Rheins“: Bärbel Weinert, Direktorin des Weinguts Prinz von Hessen, im Weinkeller. Bild: Frank Röth

Bärbel Weinert führt seit zwei Jahren das Weingut Prinz von Hessen im Rheingau. Als Frau außerhalb eines Familienbetriebes ist sie damit eine Ausnahme. Noch in diesem Jahr will sie offiziell auf Öko-Betrieb umstellen.

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          Mit dem Thema Wein ist Bärbel Weinert schon früh in Berührung gekommen. Geboren am 18. April 1983 in Oberwesel, ist ihr Zuhause das elterliche Weingut in Oberheimbach, der größten Weinbaugemeinde am Mittelrhein. Nach Schule und Abitur in Bingen liebäugelt Bärbel Weinert mit der Idee, Kampfpilotin bei der Bundeswehr zu werden, entschließt sich dann aber doch für eine Lehre als Industriekauffrau mit Schwerpunkt Marketing und PR. Dem heimischen Wein bleibt sie in dieser Zeit als Weinkönigin verbunden, von 2003 bis 2004 trägt sie die Krone der mittelrheiner Majestät. Nach der Lehre folgt ein Studium der Internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim, inklusive eines sechsmonatigen Praktikums in Kalifornien. Mit dem Diplom in der Tasche und dem Faible für Marketing arbeitet Weinert anschließend einige Jahre in einem Wiesbadener Familienunternehmen, absolviert nebenher ihren MBA in Darmstadt, bevor sie für Rewe in den strategischen Weineinkauf einsteigt und diese Aufgabe später als Teamleiterin für die Firma Transgourmet in Weiterstadt übernimmt. Seit dem 1. Oktober 2018 ist Bärbel Weinert Direktorin des Weingutes Prinz von Hessen in Johannisberg.

          Es gibt im deutschen Weinbau nur wenige Frauen außerhalb der Familienbetriebe, die in leitender Funktion sind. Sie führen seit 1. Oktober 2018 das Weingut Prinz von Hessen. War Ihr Weg in die Weinwirtschaft klar gezeichnet?

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