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Nordbad Darmstadt : Schöner schwimmen

Lichtdurchflutet: die 50-Meter-Bahn des neuen Hallenbads Bild: Stadt Darmstadt

Das für 39 Millionen Euro errichtete Nordbad in Darmstadt ist eröffnet. Sowohl Wettkampfschwimmern als auch Familien wird etwas geboten.

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          Die Einwohner des eher armen Offenbachs freuen sich schon, wenn das einzige verbliebene Schwimmbad auf der Rosenhöhe doch noch eine neue Traglufthalle bekommt, damit sie im Winter schwimmen können. Von einer Sport- und Freizeitstätte, wie sie Darmstadt mit dem neuen Nordbad in Betrieb genommen hat, können sie und manche andere Stadtbewohner nur träumen. Das neu errichtete Hallenbad verfügt über ein 50-Meter-Wettkampfbecken, ein 25-Meter-Mehrzweckbecken inklusive Drei-Meter-Sprungturm, ein extra Lehrschwimmbecken, das 20 mal zwölf Meter misst, ein Bewegungsbecken mit 12,5 Meter Länge und ein Kleinkinder-Areal zum Planschen.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Dem neuen Hallenbad musste ein Bau aus den Siebzigerjahren weichen. Der Neubau hat laut Stadt 39 Millionen Euro gekostet – mit Außenanlage und Freibadgebäuden sind es 47 Millionen. Entworfen hat den lichtdurchfluteten Bau die Sacker Architekten GmbH aus Freiburg. Um Schwimmern während der Bauzeit ein Angebot zu machen, wurde das 50-Meter-Becken des angrenzenden DSW-Freibades vor drei Jahren mit einer Traglufthalle versehen. Das DSW-Bad soll neben dem neuen Hallenbad weiter als Freibad zur Verfügung stehen. Es wird im Winterhalbjahr an die Technik des Nordbades angeschlossen. Außerdem sollen neue Funktionsgebäude errichtet werden. Das Großprojekt wird mit der Gestaltung der Liege- und Freiflächen abgeschlossen.

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