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Niedernhausen : Kinder zündeln und setzen Heuballen in Brand

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Brennende Heuballen, hier im niedersächsischen Laatzen, sorgten auch im Rhein-Main-Gebiet für Aufregung. Bild: dpa

Zwei Kinder haben mit Feuer gespielt und dabei mehrere Heuballen in Brand gesetzt – es konnte schnell gelöscht werden. Einen Großbrand gab es dagegen in Tann. Es starben mehrere Schweine.

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          Zwei Kinder haben in Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis) mehrere Heuballen angezündet. Die acht und elf Jahre alten Kinder hätten die Ballen am Mittwochabend mit Deo besprüht und in Brand gesetzt, teilte die Polizei mit. Zeugen beobachteten die Zündelei.

          Glücklicherweise hielt die Feuerwehr in der Nähe eine Übung ab und konnte das Feuer schnell löschen. Unterstützt bei den Löscharbeiten wurde sie von  den Freiwilligen Feuerwehren aus Oberseelbach und Engenhahn. Bei der anschließenden Befragung beschuldigten sich die beiden Kinder gegenseitig, den Brand gelegt zu haben. Durch das Feuer und das Löschwasser wurden insgesamt 80 Heuballen zerstört.

          Für Niederseelbach wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung  eine Rundfunkwarnmeldung herausgegeben, in der die Bewohner gebeten  wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

          Bei einem Großbrand in Tann (Landkreis Fulda) sind am Mittwochabend dagegen eine Scheune und ein anliegendes Wohnhaus vollständig ausgebrannt. Dabei seien sechs Schweine gestorben, berichtete die Polizei am kommenden Morgen. Menschen seien nicht verletzt worden. Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache in der Scheune ausgebrochen, die Flammen ergriffen auch das angrenzende Wohnhaus. Laut Polizei liegt der Sachschaden bei rund 500.000 Euro.

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