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Polizei ruft zu Rückgabe auf : Junge verteilt Geld der Eltern und hofft auf Finderlohn

  • Aktualisiert am

Lockstoff: Mit 50-Euro-Scheinen aus der Schatulle seiner Eltern buhlte ein Junge aus Bad Vilbel bei Nachbarn um „Finderlohn“ – ein Nachbar rief aber die Polizei. Bild: dpa

Es gibt viele Möglichkeiten, sein Taschengeld aufzubessern: Zeitungen austragen oder Unkraut zupfen etwa. Ein Junge aus Bad Vilbel hat jedoch das Geld seiner Eltern eingesetzt. Nun befasst sich die Polizei damit.

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          Ein Neunjähriger aus Bad Vilbel bei Frankfurt hat sich eine besondere Masche ausgedacht, um sein Taschengeld aufzubessern: Er klingelte bei den Nachbarn, hielt ihnen einen 50-Euro-Schein vor die Nase und behauptete, ihn vor der Haustür gefunden zu haben – der Junge hoffte auf Finderlohn, wie die Polizei in Bad Vilbel am Montag berichtete. Die Scheine stammten laut Polizei aus den Ersparnissen der Eltern.

          Einige Nachbarn nahmen den vermeintlich verlorenen Schein und gaben dem Jungen Finderlohn, ein Mann aber rief die Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie bei dem Jungen eine Tüte mit rund 2700 Euro.

          261 Euro fehlen

          Laut Polizei hatte der Junge die kompletten Ersparnisse seiner Eltern dabei. Als diese nachzählten, fehlten laut Polizei rund 261 Euro. Die Polizei hat die Empfänger der Scheine aufgerufen, sich zu melden und das Geld zurückzugeben.

          Zuvor hatte die „Frankfurter Rundschau“ über den Fall berichtet, der sich am Samstag zutrug.

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