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Gießener Forschung : Antibiotikaresistente Bakterien tricksen Wirkstoffduo aus

  • -Aktualisiert am

Resistente Bakterien: Die weit verbreiteten Erreger werden von der neuen Therapie nicht abgetötet. (Symbolbild) Bild: dpa

Eine neue Therapie gegen antibiotikaresistente Bakterien erfüllt die Hoffnung von Wissenschaftlern nicht. Forscher der Uni Gießen haben dafür in Deutschland häufig auftretende Bakterien untersucht.

          1 Min.

          Eine neue Kombinationstherapie gegen antibiotikaresistente Bakterien wird möglicherweise die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen. Das legen Untersuchungen von Wissenschaftlern der Uni Gießen und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung nahe.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Mikrobiologen haben im Erbgut von Bakterien nach Resistenzen gegen die Wirkstoffe Aztreonam und Avibactam gesucht. Diese Substanzen werden in klinischen Studien gemeinsam eingesetzt, um Bakterien zu bekämpfen, die nicht mit Reserve-Antibiotika aus der Klasse der Carbapeneme abgetötet werden können. Dazu zählen Stämme von Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Acinetobacter baumannii und Pseudomonas aeruginosa. Durch Gabe von Aztreonam und Avibactam soll die Carbapenem-Resistenz aufgehoben werden.

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