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Neue Führung für Lizza : Schluss mit Hipster-Pizza

Die Pizza ist fertig gebacken: Lizza wird verlauft. Bild: Frank Röth

Durch „Die Höhle der Löwen“ wurde Lizza-Pizza bundesweit bekannt. Nun geben die beiden Gründer die Geschäftsführung ab: Das Start-up sei für sie zu groß geworden. Ihr Nachfolger kommt aus einer berühmten Backwaren-Dynastie.

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          Vor sechs Jahren wurden Matthias Kramer und Marc Schlegel eher aus Versehen zu Pizzabäckern. Eigentlich hatten die beiden Banker eine Dating-App entwickeln wollen. Bei der Vorstellungsrunde vor Freunden fiel die App durch, nicht aber die selbstgebackene Pizza, aus glutenfreiem und kohlenhydratarmem Leinsamenteig. Es folgte der erste Foodtruck, die erste Produktionsstätte in Frankfurt-Goldstein und schließlich der Auftritt in der Gründersendung „Die Höhle der Löwen“, wo sie vor drei Millionen Zuschauern nicht nur zwei Promi-Investoren gewannen, sondern anschließend auch 20.000 Online-Bestellungen erhielten.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Inzwischen werden der Teig und andere Lizza-Produkte auch in mehreren tausend Supermärkten, darunter Edeka, Rewe und Kaufland, oder auch bei Rossmann verkauft, das Unternehmen hat eine größere Produktionshalle in Neu-Isenburg bezogen und rund 60 feste und freie Beschäftigte. Der Umsatz, berichtet Mitgründer Kramer, steige derzeit kräftiger als in früheren Jahren, gerade im Online-Geschäft, jeden Monat käme überdies ein neues Produkt auf den Markt, vom Aufbackbrötchen über Low-Carb-Müsli bis hin zur Tomatensoße.

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