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Wiesbaden : Neue Ermittlungen gegen früheren Wiesbadener Stadtverordneten

  • -Aktualisiert am

Beim Verkauf des Areals am unteren Ende der Wilhelmstraße im Jahr 2013 soll Bernhard Lorenz zu unlauteren Mitteln gegriffen haben. Bild: Michael Kretzer

Ein Wiesbadener Stadtverordneter steht unter dem Verdacht der Bestechlichkeit. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Dabei soll es sich um den früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lorenz handeln.

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          Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hat bestätigt, dass sie gegen einen Wiesbadener Stadtverordneten wegen des „Verdachts der Mandatsträgerbestechlichkeit“ im Zusammenhang mit dem Verkauf eines städtischen Grundstücks ermittelt. Laut Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk sind diese Ermittlungen noch nicht beendet. Weiter gehende Informationen könnten nicht erteilt werden. Die Führung solcher Ermittlungsverfahren sei von Gesetzes wegen der Generalstaatsanwaltschaft vorbehalten.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Dem Vernehmen nach soll es sich um den früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lorenz und den Verkauf des Areals am unteren Ende der Wilhelmstraße im Jahr 2013 handeln. Die Landeshauptstadt hatte das rund 15 000 Quadratmeter große Grundstück 1997 erworben, um an der Ecke Wilhelmstraße/ Rheinstraße und damit an prominenter Stelle ein neues Stadtmuseum zu errichten. Doch dazu kam es nicht, weil die Kosten völlig aus dem Ruder liefen.

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