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Wohnungsbau : Nassauische Heimstätte will schneller sanieren

Bezahlbarer Wohnraum: Die Nassauische Heimstätte will bauen. Bild: dpa

Mit ihrer sehr sozialen Geschäftspolitik will die Nassauische Heimstätte ein Gegengewicht zum allgemeinen Trend auf dem Wohnungsmarkt sein. Hessens größte Wohnungsbaugesellschaft ist mehrheitlich im Landesbesitz.

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          Die Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, die mehrheitlich dem Land Hessen gehört, will ihre Geschäftspolitik ganz an dem Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ orientieren – sowohl in sozialer als auch in ökologischer Hinsicht. Das sagte der leitende Geschäftsführer Thomas Hain bei der Vorstellung des Konzernergebnisses für 2020 in Wiesbaden. Es sei sehr erfreulich, dass die Nassauische Heimstätte das vergangene Jahr mit einem Überschuss von rund 57,2 Millionen Euro habe abschließen können. „Unser gesellschaftlicher Auftrag ist es seit nunmehr 100 Jahren, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und breiten Schichten der hessischen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Diesen Auftrag werden wir auch in Zukunft gewissenhaft erfüllen“, sagte er.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Um den Energieverbrauch zu senken, will die Heimstätte ihren Gebäudebestand schneller modernisieren als bisher geplant. Zu diesem Zweck hat das Land das Eigenkapital um 200 Millionen Euro aufgestockt. Dadurch lassen sich 4000 Wohnungen zusätzlich modernisieren. „Wir stocken das Modernisierungsbudget in den nächsten fünf Jahren auf 500 Millionen Euro auf und verdoppeln damit die Modernisierungsrate“, erläuterte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen).

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