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Nach Finanzskandal : Awo Hessen-Süd mit neuem Bezirksvorstand

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Die Awo kommt wegen des Finanzgebarens früherer Spitzenfunktionäre nicht aus den Schlagzeilen. (Symbolbild) Bild: dpa

Die Awo Hessen-Süd folgt der Empfehlung der Task Force und wagt einen personellen Neuanfang. Stephanie Becker-Bösch ist die neue Vorsitzende des Bezirksverbands.

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          Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Hessen-Süd hat einen neuen Vorstand gewählt. Damit folge die Bezirkskonferenz der Empfehlung einer Task Force für einen personellen Neuanfang, teilte der Bezirksverband am Samstag mit. Neue Vorsitzende ist die Rechtsanwältin Stephanie Becker-Bösch aus dem Wetteraukreises. Als stellvertretende Vorsitzende wurden gewählt: Georg Einhaus (Kreisverband Main-Taunus), Hans-Jürgen Herbst (Kreisverband Vogelsberg), Joachim Knapp (Kreisverband Offenbach-Land) und Petra Rossbrey (Kreisverband Frankfurt). Der bisherige Vorstandsvorsitzende des Bezirksverbandes Hessen-Süd war Mitte November seines Amtes enthoben worden.

          Die Task Force unter Leitung der früheren Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin hatte Anfang November ihren Abschlussbericht vorgelegt. Sie hatte laut Bezirksverband „sehr deutlich“ die Geschäfte in der Vergangenheit kritisiert.

          Auslöser war der Skandal um überhöhte Gehälter und Luxus-Dienstwagen bei der Frankfurter Awo sowie ungerechtfertigte Spenden an den mit Frankfurt personell verflochtenen Kreisverband Wiesbaden. Gegen mehrere Verantwortliche der Awo ermittelt die Staatsanwaltschaft. Der Bezirksverband Hessen-Süd ist Spitzenverband für 19 eigenständige Kreisverbände im südlichen Hessen.

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