https://www.faz.net/-gzg-9ha0k

Witzenhausener Weihnachtsmarkt : Nach Drohung mit Hackebeil: Mann in U-Haft

  • Aktualisiert am

Abgeführt: Nach seinem furchteinflößenden Auftritt mit einem Hackebeil auf dem Witzenhausener Weihnachtsmarkt ist ein Mann in U-Haft geschickt worden (Symbolbild) Bild: dpa

Nach seinem furchteinflößenden Auftritt mit einem Hackebeil auf dem Witzenhausener Weihnachtsmarkt ist ein Mann in U-Haft geschickt worden. Bei seinem Auftritt soll er „Allahu Akbar“ gerufen haben.

          1 Min.

          Nachdem er Besucher des Weihnachtsmarkts im nordhessischen Witzenhausen mit einem Hackebeil bedroht haben soll, sitzt der 38 Jahre alte Tatverdächtige seit Sonntag in Untersuchungshaft. Der Mann sei auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mit.

          Es sei Untersuchungshaftbefehl „wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten in Tateinheit mit Bedrohung sowie wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit versuchter Körperverletzung“ gegen den Mann erlassen worden.

          Der Mann selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Er soll am Samstagabend in betrunkenem Zustand auf dem Weihnachtsmarkt mit dem Beil herumgefuchtelt und mehrmals „Allahu Akbar (Gott ist groß)“ gerufen haben. Verletzt wurde niemand. Bei der Festnahme habe sich der Beschuldigte „höchst aggressiv und beleidigend“ verhalten, teilten die Ermittlungsbehörden weiter mit.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Milliarden über Milliarden gibt Deutschland für die Corona-Hilfen aus.

          Corona-Hilfen finanzieren : Die Länder müssen mehr selbst zahlen

          Die Länder müssen die finanziellen Folgen ihres Corona-Handelns spüren. Nur dann haben sie das Interesse, alle Maßnahmen ins Verhältnis zur Leistungsfähigkeit des Staates zu setzen.

          Diego Maradona : Die Schönheit des Spiels

          Keiner verkörperte den Fußball wie Diego Maradona – und das nicht trotz, sondern vielleicht gerade wegen seiner vielen Schwächen. Eine Würdigung dieser Jahrhundertfigur des Sports.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.