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Nach Atomkraftwerk-Katastrophe : Fukushima und die Region

Unbeliebt: Windräder im Odenwald Bild: Frank Röth

Hessen tut sich schwer damit, sein Energieziel, das kurz nach dem GAU in Japan verabschiedet wurde, umzusetzen. Das zeigt, wie kurzlebig die Erinnerung selbst an eine Katastrophe wie die von Fukushima ist.

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          Der Auftritt im Juni 2019 vor dem Frankfurter Römer war symptomatisch: Vertreter von Bürgerinitiativen aus Odenwald und Spessart formierten sich, um gegen die Entscheidung der Region zu demonstrieren, vorrangig in ihren Landstrichen Windkraftstandorte auszuweisen. Die „energiehungrige Metropole macht die Peripherie zur Resterampe“, hieß es auf Bannern.

          Da lag die Atomkraftwerk-Katastrophe von Fukushima bereits acht Jahre zurück und war ganz offensichtlich schon sehr weit in Vergessenheit geraten. Auf Seiten der Demonstranten allemal, aber auch die Vertreter der Region taten sich zu diesem Zeitpunkt bereits schwer, das Ergebnis des hessischen Energiegipfels aus dem Jahr 2011 mit Leben zu erfüllen. Unmittelbar nach dem GAU in Japan hatten sich alle Fraktionen im Hessischen Landtag darauf verständigt, dass der Energieverbrauch bis 2050 möglichst zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden sollte.

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