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Regelmäßige „Großputzaktion“ : Müll an Straßen verursacht immer höhere Kosten

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Mitarbeiter der Straßenmeistereien müssen zunehmend zur Abfallzange greifen. Denn sie steigt und steigt, die Müllmenge an Autobahnen und Bundesstraßen in Hessen. Und verursacht enorme Kosten.

          Die Menge des eingesammelten Mülls an Hessens Autobahnen sowie den Bundes- und Landstraßen hat sich im Jahr 2018 wieder erhöht. Das geht aus der Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im hessischen Landtag hervor. 8200 Tonnen betrug demnach die Menge im Jahr 2018. Rund ein Drittel des Mülls sei dabei am Straßenrand und etwa zwei Drittel auf Rastplätzen angefallen. Im Vorjahr hatte die Verkehrsbehörde Hessen Mobil noch 7900 Tonnen Müll eingesammelt.

          Die Zahl der dafür geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich nach Angaben des Ministeriums im Jahresvergleich von etwa 26.000 auf rund 31.800. Hessen Mobil habe dabei vorrangig die Aufgabe, durch die Müllbeseitigung die Sicherheit des Straßenverkehrs zu gewährleisten. Die Kosten seien insgesamt von 4,81 Millionen auf 5,69 Millionen Euro im vergangenen Jahr gestiegen.

          „Großputzaktion“ vor der Mähsaison

          Die Müllbeseitigung auf den Straßen im Land findet nach Angaben von Hessen Mobil ganzjährig im Rahmen der Streckenwartung statt. Dazu gebe es regelmäßige „Großputzaktion“ vor der Mähsaison. Die turnusmäßige Reinigung der Rastanlagen finde teilweise sogar mehrmals in der Woche statt.

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          Auf Hessen Mobil entfielen für die Müllbeseitigung laut Ministerium dabei Kosten von 2,09 Millionen Euro. Für Fremdfirmen seien im Jahr 2018 3,6 Millionen Euro ausgegeben worden. Hessenweit seien jährlich drei bis fünf Unternehmen mit der Müllbeseitigung an den Autobahnen sowie Bundes- und Landstraßen beauftragt worden. Die höheren Kosten erklärte ein Sprecher der Verkehrsbehörde mit der größeren Müllmenge, dem dafür stärkeren Personalaufwand sowie normalen Preissteigerungen.

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