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Kleinbus in Wiesbaden getestet : Mit „Wilma“ autonomes Fahren selbst erleben

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„Chance, autonomes Fahren selbst zu erleben“: Kleinbus „Wilma“ in Wiesbaden Bild: Michael Kretzer

Der Kleinbus fährt die Insassen zwar nur 300 Meter weit, aber die Strecke kann gleichwohl zum Erlebnis werden: Denn das Vehikel namens „Wilma“ kommt ohne Chauffeur aus.

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          Auf dem Gelände der Wiesbadener Helios Klinik wird bis Ende Februar der Betrieb eines autonomen Kleinbusses getestet. Passagiere dürfen auf der rund 300 Meter langen Strecke kostenlos mitfahren, wie die Eswe Verkehrsgesellschaft am Donnerstag mitteilte. Der Bus namens „Wilma“ sei das erste autonome Eswe-Fahrzeug in Wiesbaden. Bei dem Test geht es um die Frage, wie der ÖPNV in Zukunft ergänzt werden kann.

          In Frankfurt sind am nördlichen Mainufer bereits elektrische Kleinbusse autonom unterwegs, in denen Fahrer nur zum Eingreifen in Notfällen sitzen. Ein sogenannter Operator ist auch bei der knapp fünf Meter langen „Wilma“ mit an Bord. Rund acht Passagiere haben in dem Kleinbus Platz, der mit etwa 15 Stundenkilometern unterwegs ist. Die Batterien können in einer Halle direkt auf dem Klinikgelände geladen werden.

          „Chance, autonomes Fahren selbst zu erleben“

          „Wir sehen autonome Fahrzeuge in Zukunft als konsequente Erweiterung des bedarfsorientierten öffentlichen Personennahverkehrs“, erklärte der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Knut Ringat. Der RMV beteiligt sich an dem Pilotprojekt, eine Konzerntochter stellt das Begleitpersonal.

          „Mit Wilma erhalten alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener die Chance, autonomes Fahren selbst zu erleben“, teilte der der Geschäftsführer von ESWE Verkehr, Jörg Gerhard, mit. „Autonome Shuttles in unser Angebot zu integrieren, ist uns ein wichtiges Anliegen.“

          Fahrer: Dieser Bus pendelt zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke in Frankfurt Bilderstrecke
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