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Missglücktes Landemanöver : Pilot nach tödlichem Flugzeugunglück in der Röhn vor Gericht

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Das Kleinflugzeug hatte bei einer missglückten Landung auf Hessens höchstem Berg im Oktober 2018 eine Absperrung des Flugplatzes durchbrochen und Passanten auf einem Gehweg erfasst. Bild: dpa

Wegen zu hoher Geschwindigkeit soll ein Pilot mit seiner Maschine auf der Wasserkuppe den Tod dreier Menschen verursacht haben. Zweieinhalb Jahre nach dem Absturz beginnt nun der Prozess.

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          Fast zweieinhalb Jahre nach einem Flugzeugunglück mit drei Toten in der Rhön muss sich der Pilot wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Der Prozess beginne am 2. März vor dem Landgericht Fulda, teilte die Staatsanwaltschaft Fulda am Dienstag mit. Dem Angeklagten werde vorgeworfen, bei der Landung mit seiner einmotorigen Propellermaschine auf dem Landeplatz auf der Wasserkuppe in Hessen am 14. Oktober 2018 den Tod dreier Menschen verursacht zu haben.

          Der Pilot soll den Flug angetreten habe, obwohl seine Maschine überladen gewesen sei, hieß es in der Anklage. Beim Landen in Gersfeld sei er zudem viel zu schnell gewesen: Die Maschine raste über die Landebahn hinaus, überquerte eine quer verlaufende Straße und erfasste „mit immer noch laufendem Propeller“ auf dem Gehweg eine Frau (39) und ihre beiden Kinder (11 und 12). Die Drei waren sofort tot. Der Prozess ist zunächst bis zum 23. März terminiert.

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