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10.000 Liter abgepumpt : Milchlastzug überschlägt sich und stürzt 15 Meter tiefe Böschung hinab

  • Aktualisiert am

Seitenlage: Der nahe Fulda von der A7 abgekommene Milchtransporter Bild: dpa

Erst haben Landwirte dem Fahrer eines Milchtankers 10.000 Liter überlassen, Stunden später konnten sie diese wieder abpumpen. Denn der Lastwagen war von der A7 nahe Fulda abgekommen und lag auf der Seite. Der Schaden ist beträchtlich.

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          Gut 22 Stunden nach einem Unfall ist ein Milchlaster aus einem Waldstück an der Autobahn 7 geborgen worden. Der Laster war in der Nacht zu Dienstag durch eine Leitplanke gekracht und eine rund 15 Meter tiefe Böschung hinuntergestürzt. Der 34 Jahre alte Fahrer hatte sich dabei nur leicht verletzt, obwohl sich sein Gespann überschlagen hatte.

          „Der Laster hatte etwa 22.000 Liter Milch geladen“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen. Ein Teil davon sei beim Unfall ausgelaufen, mehr als 10.000 Liter hätten Landwirte am Dienstag aus dem Tank gepumpt. Am Nachmittag konnte demnach die eigentliche Bergung des Fahrzeugs beginnen. „Der Laster hatte sich zwischen Bäumen verfangen und war nur schwer zugänglich“, berichtete der Sprecher weiter. Er wurde schließlich mit zwei Kränen auf die Straße gehoben.

          Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann am Steuer kurz hinter Fulda die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Es entstand ein Schaden von insgesamt rund 155.000 Euro.

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