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Algermissen-Nachfolge : Michael Gerber zum neuen Fuldaer Bischof ernannt

  • Aktualisiert am

Künftiger Bischof von Fulda: Michael Gerber, bisher Weihbischof in Freiburg Bild: dpa

Der Nachfolger von Heinz Josef Algermissen als Bischof von Fulda steht fest: Er heißt Michael Gerber, ist bisher Weihbischof in Freiburg und ziemlich jung.

          Papst Franziskus hat Michael Gerber zum neuen Bischof von Fulda ernannt. Der 48 Jahre alte Geistliche wird damit Nachfolger von Heinz Josef Algermissen, wie das Bistum Fulda am Donnerstag mitteilte. Gerber war bislang Weihbischof im Erzbistum Freiburg. Der für 2019 vorgesehene Termin für seine Amtseinführung in Fulda steht noch nicht fest.

          Papst Franziskus hatte im Juni den Amtsverzicht des langjährigen Fuldaer Bischofs Algermissen angenommen. Der Oberhirte hatte zu seinem 75. Geburtstag Mitte Februar ein Rücktrittsgesuch beim Pontifex eingereicht. Im September wurde Algermissen, der 17 Jahre an der Spitze des Bistums stand, mit einem feierlichen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Weihbischof Karlheinz Diez hat vorübergehend als Diözesanadministrator die Leitung des Bistums mit seinen rund 393 000 Mitgliedern übernommen. Bis zum Amtsantritt von Gerber wird er an der Spitze des Bistums bleiben.

          Das Bistum Fulda ist neben Mainz und Limburg eines von drei Bistümern der katholischen Kirche, dessen Gebiete zu einem Großteil in Hessen liegen. Die Fläche der Diözese erstreckt sich über mehr als 10 000 Quadratkilometer und umfasst auch Teile von Thüringen sowie eine kleine bayerische Exklave.

          Damit sind in den letzten zweieinhalb Jahren alle drei katholischen Bistümer mit großen Gebieten in Hessen neu besetzt worden. Das Bistum Mainz, dessen Gebiete zu zwei Dritteln in Hessen liegen, hatte 2017 mit Peter Kohlgraf einen neuen Bischof gekommen. Im Bistum Limburg wurde Georg Bätzing im Jahr 2016 zum Nachfolger von Franz-Peter Tebartz-van Elst ernannt.

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