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Insektenschutz : Mehr Blühflächen sollen Artenvielfalt stärken

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Über eine solche Blumenpracht freuen sich vor allem die Bienen. Bild: ZB

Insekten, insbesondere bestäubende wie die Bienen, sind für den Erhalt der Umwelt immens wichtig. Mit Blühstreifen an Weg- und Ackerrändern tragen immer mehr Landwirte in Hessen zu ihrem Schutz bei.

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          In Hessen wollen mehr Landwirte mit Blühstreifen an Weg- und Ackerrändern zum Insektenschutz beitragen. In diesem Jahr sei die Fläche solcher Blühflächen auf 5580 Hektar gewachsen, das seien 580 Hektar mehr als im vergangenen Jahr, teilte das hessische Umweltministerium der Deutschen Presse-Agentur mit.

          „Vor allem bestäubende Insekten wie Wildbienen haben einen gewaltigen Anteil daran, dass es uns gut geht. Ohne sie können Pflanzen keine Früchte bilden und Tiere und Menschen verlieren ihre Nahrungsgrundlagen“, erklärte Hessens Umweltministerium Priska Hinz (Grüne). „Darum setzen wir uns besonders für den Schutz bestäubender Insekten ein.“

          3990 Hektar Blühflächen

          Über das Agrarumweltmaßnahmen-Programm HALM würden in diesem Jahr 3990 Hektar Blühflächen mit 2,66 Millionen Euro vom Land gefördert. 1881 Landwirte hätten sich entschieden, ein- und mehrjährige Blühflächen anzulegen, so die Ministerin. „Das sind nochmal 186 Aktive mehr als im Vorjahr.“

          Hinzu kommen 1600 Hektar Blühflächen über die Gemeinschaftsinitiative „Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen - Landwirte und Imker sind Partner“ des hessischen Bauernverbandes und des Landesverbandes Hessischer Imker. Außerdem werden Lottomittel für die Anlage kleinerer kommunaler Flächen verwendet.

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