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Sportwagen demoliert : Mann stellt sich nach mutmaßlich illegalem Autorennen

  • Aktualisiert am

Die Rücksichtslosigkeit mancher Fahrer ist erschreckend (Symbolbild). Bild: dpa

In der Nacht zum Sonntag ist in Maintal ein Sportwagen mit großer Wucht in die Leitplanke gefahren. Der Fahrer soll den völlig demolierten Sportwagen stehengelassen haben und geflüchtet sein, nun hat er sich gestellt.

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          Nach einem mutmaßlich illegalen Autorennen und einem Verkehrsunfall hat sich ein tatverdächtiger 30 Jahre alter Mann der Polizei gestellt. Sein Sportwagen war in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesstraße 8 in Maintal stark beschädigt worden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten gehen nach den bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der Mann aus Aschaffenburg zur Unfallzeit am Steuer des Autos saß.

          Sein Wagen war zwischen Frankfurt und einer Kreuzung in Maintal mit großer Wucht mehrmals in die Leitplanke geprallt und erst 300 Meter weiter zum Stehen gekommen. Dabei war niemand verletzt worden. Allerdings hätten sich die Trümmer des Sportwagens über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt, hieß es. Ein 31 Jahre alter Mann habe mit seinem Auto die Teile überfahren, dabei sei der Unterboden seines Wagens beschädigt worden.

          60.000 Euro Schaden

          Der Fahrer soll den völlig demolierten Sportwagen einfach stehengelassen haben und geflüchtet sein, bevor die Polizei an der Unfallstelle eintraf. Nach ihm wurde zunächst gefahndet. Nach ersten Zeugenaussagen soll vor dem Unfall ein verbotenes Autorennen stattgefunden haben, an dem noch weitere Fahrzeuge beteiligt gewesen seien, hieß es von der Polizei.

          Dieses Rennen könnte demnach bereits in der Hanauer Landstraße in Frankfurt seinen Anfang genommen haben. Die Polizei fahndet in diesem Zusammenhang nach einem Auto mit Kölner Kennzeichen, in das der Mann nach dem Unfall zugestiegen und weggefahren sein soll.

          Es sei denkbar, dass dieses Fahrzeug bei dem mutmaßlichen Rennen ebenfalls eine Rolle spielte. Insgesamt soll ein Schaden von mindestens 60.000 Euro entstanden sein. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bat mögliche Zeugen um Hinweise.

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