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Streit in Marburg : Chaos nach Schüssen mit Schreckschusswaffe auf Kirmes

  • Aktualisiert am

Auf einer Kirmes in Marburg sorgte am Freitagabend ein Streit für große Unruhe (Symbolbild). Bild: dpa

In Marburg ist bei einem heftigen Streit auf einer Kirmes ein Mann schwer verletzt worden. Für Angst und Durcheinander sorgte zudem der Gebrauch einer Schreckschusspistole.

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          Bei einem Streit auf einer Kirmes in der Innenstadt von Marburg ist am Freitagabend ein Mann durch einen Stich in den Hals schwer verletzt worden. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Auf dem Fest seien Schüsse gefallen, deswegen sei die Polizei alarmiert worden. Die Waffe, eine Schreckschusspistole, sei bereits aus der Lahn geborgen worden. Auf der gut besuchten Kirmes habe ein großes Durcheinander geherrscht, Menschen seien aufgeschreckt hin- und hergelaufen, Kinder hätten geweint, mittlerweile habe die Polizei aber „die Gefahrenlage gelöst“.

          Es seien mehrere Personen mit auf die Wache genommen worden, es stehe aber nicht fest, wer Opfer, Täter oder Zeuge sei, sagte der Polizeisprecher. Das werde nun ermittelt. Er betonte, es handele sich nicht um einen terroristischen Anschlag.

          Wie die „Oberhessische Presse“ berichtete, hatte es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben, bei der der eine dem anderen mit einer Waffe in den Hals stach. Der Verletzte sei von einer Imbissmitarbeiterin bis zum Eintreffen eines Rettungswagens versorgt worden. Der Polizeisprecher konnte noch nicht sagen, um was für eine Tatwaffe es sich handelte.

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