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Blaulicht in Rhein-Main : Technischer Defekt soll Hausbrand ausgelöst haben – Einbrecher gehen leer aus

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Festgenommen: Der Träger der unechten Maschinenpistole verbrachte wegen seines aggressiven Verhaltens die Nacht in einer Zelle. (Symbolbild) Bild: dpa

Der Brand in einem Haus im Main-Kinzig-Kreis ist nach derzeitigem Ermittlungsstand durch einen technischen Defekt in der Küche ausgelöst worden. In Rüsselsheim haben Einbrecher 1500 Euro Schaden in einem Büro verursacht.

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          Steinau an der Straße Nach dem tödlichen Brand in einem Einfamilienhauses im Main-Kinzig-Kreis geht die Polizei von einem technischen Defekt in der Küche als Ursache aus. Zur Klärung werde am Donnerstag der Brandort von Spezialisten des Landeskriminalamts untersucht, sagte ein Polizeisprecher in Offenbach am Mittwoch. Die Ermittler schätzen den Schaden auf etwa 60.000 Euro. Bei dem Feuer in der Nacht zum Dienstag in Steinau an der Straße waren der 84 Jahre alte Bewohner, ein Hund und zwei Puten gestorben.

          Frankfurt Wegen erpresserischen Menschenraubes stehen seit Mittwoch zwei Männer im Alter von 32 und 44 Jahren vor dem Landgericht Frankfurt. Am ersten Verhandlungstag äußerten sie sich zunächst nicht zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft. Laut Anklage sperrten sie im Februar dieses Jahres einen 31 Jahre alten Mann mehrere Tage in einen Kellerraum im Frankfurter Bahnhofsviertel, um die Zahlung von knapp 100.000 Euro zu erpressen. Zwischenzeitlich sollen Komplizen in die Wohnung des Mannes in der Schweiz eingebrochen sein und größere Mengen Bargeld erbeutet haben (AZ 6340 Js 207358/20). Hintergrund der Erpressung sollen laut Anklage diverse Drogengeschäfte zwischen den Männern gewesen sein. In diesem Zusammenhang sei das Opfer von den Angeklagten beschuldigt worden, ihnen Rauschgift gestohlen zu haben. Die Strafkammer steht vor einer schwierigen Beweisaufnahme. Im Vorfeld des Prozesses ließ der derzeit in der Schweiz inhaftierte 31 Jahre alte Mann mitteilen, dass er nicht als Zeuge aussagen werde. Für den Prozess sind vier weitere Verhandlungstage bis Ende November vorgesehen.

          Mörfelden-Walldorf Ein Mann hat mit einer unechten Maschinenpistole in der Hand in Mörfelden-Walldorf einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 24 Jahre alte Mann sei am Dienstagabend festgenommen worden und habe wegen seines aggressiven Verhaltens die Nacht in einer Zelle verbracht, teilte die Polizei in Darmstadt am Mittwoch mit. Mehrere Zeugen hatten gesehen, wie der Darmstädter am Bahnhof von Walldorf mit dem Gegenstand hantierte, sie alarmierten den Notruf. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten neben der nachgebildeten Maschinenpistole auch mehrere Ecstasy-Pillen.

          Rüsselsheim In der Nacht von Montag auf Dienstag sind Unbekannte in ein Bürogebäude in der Rüsselsheimer Georg-Treber-Straße eingebrochen, aber leer aus gegangen. Die Kriminellen verschafften sich laut Polizei gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchten mehrere Räume nach Beute. Obwohl die Täter demnach nichts stahlen, hinterließen sie dennoch einen Schaden von rund 1500 Euro. Sie konnten unerkannt flüchten. Das Kriminalkommissariat Rüsselsheim bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges mitbekommen haben, sachdienliche Hinweise an sie weiterzugeben.

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