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Mainzer Filmfestival „Filmz“ : Deutsches Kino wieder im Kino

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Nach langem Warten: Die zwanzigste Ausgabe des Filmz-Festivals findet wieder in den Mainzer Programmkinos statt. Bild: dpa

Das Mainzer Filmz-Festival eröffnet am Donnerstag mit einer Gala. In zehn Tagen werden gut 100 Filme in den Mainzer Programmkinos und über die Grenzen der Rhein-Main-Region hinaus auch Online gezeigt.

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          Licht aus, Kamera läuft. Der rote Sessel ist ein bisschen durchgesessen, aber trotzdem gemütlich. Nachdem man sich mit dem Freund um das Popcorn gekabbelt und die Hälfte schon vor dem Film aufgegessen hat, kann es endlich losgehen. Was hat das Kino doch gefehlt in der Pandemie. Wie sehr, das war auch im vergangenen Jahr beim „Filmz – Festival des deutschen Kinos“ in Mainz zu spüren, als sich das gesamte Geschehen ins Digitale verlagerte. In diesem Jahr feiert das Festival vom 4. bis zum 13. November sein zwanzigstes Jubiläum mit mehr als 100 Filmen aus dem deutschsprachigen Raum – im Kino und im Internet.

          Los geht es mit einer Eröffnungsgala im Kleinen Haus des Staatstheaters am Donnerstag. Bei einem Sektempfang wird auf die vergangenen Jahre angestoßen und mit der Dichterbiographie „Lieber Thomas“ das Festival eingeläutet. Andreas Kleinert führte Regie für den melancholischen Film über den Autor und Regisseur Thomas Brasch, dargestellt von Albert Schuch, der sich vom Zwang der sozialistischen DDR-Gesellschaft befreien und sein Glück in der Bundesrepublik suchen will. Finden kann er es allerdings auch dort nicht. Sein einziger Halt ist seine Muse Katharina, gespielt von Jella Haase.

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