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Wohnen in Mainz : Pandemie kostet kommunale Wohnungsgesellschaft gesamten Gewinn

Wohnen mit Weitblick: Im Baugebiet auf dem Rodelberg in der Mainzer Oberstadt entsteht ein Quartier mit rund 200 Wohnungen. Bild: MAG

Die Mainzer Aufbaugesellschaft kommt mit einer „schwarzen Null“ durch das erste Corona-Jahr. Sie entwickelt nun auch Projekte außerhalb der Stadt – und baut kräftig Wohnungen.

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          Dass es „so’ne und solche Jahre“ gibt, haben sie bei der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) mbH seit der Unternehmensgründung 1966 immer wieder erlebt. Und so lasse es sich auch nicht allein auf die Corona-Pandemie zurückführen, dass man das Geschäftsjahr 2020 am Ende nur „mit einer schwarzen Null“ habe abschließen können, sagten die beiden Geschäftsführer, Martin Dörnemann und Nils Teske, am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz. Durch den Lockdown seien allerdings – zunächst im Frühjahr, später noch einmal im Winter – zum Beispiel Einnahmen durch die Hotelvermietung mehr als deutlich zurückgegangen.

          Markus Schug
          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Leere Innenstädte und Parkhäuser hätten außerdem der Tochtergesellschaft Parken in Mainz GmbH (PMG), die in der City gut zwei Dutzend Häuser betreibe, einen um drei Millionen Euro geringeren Umsatz beschert. Andererseits gebe es im Projektgeschäft immer solche Phasen wie 2020, in denen vor allem gebaut werde, erklärte Dörnemann, der bis 2023 nun jedoch mit etlichen Fertigstellungen und dementsprechend auch wieder mit höheren MAG-Gewinnen rechnet. Immerhin 285.000 Euro habe man für 2020 aber an die Stadt ausschütten können.

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