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Maikäfer im Anflug : Es brummt und krabbelt im Ried

Heimatliches Hessen: Der Maikäfer liebt warmes und mildes Klima. Bild: dpa

Da hilft auch kein Flugverbot: In Darmstadt sind Maikäfer in ungeahnter Fülle unterwegs. Doch die sympathischen Insekten drohen zu einer echten Plage zu werden.

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          Wer derzeit in der Dämmerung am Darmstädter Kreuz mit dem Auto unterwegs ist, erlebt etwas Unwirkliches, fast Bedrohliches: Schlag auf Schlag prallen große, dunkle Insekten gegen die Windschutzscheibe. Im Hessischen Ried ist Maikäfer-Jahr. Alle vier Jahre schlüpfen die Käfer zwischen Ende April und Anfang Mai aus dem Boden, dann brummt und krabbelt es überall. Die Fachleute sprechen dann von einem Hauptflugjahr.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Es hat etwas von Wilhelm Busch“, sagt Petra Westphal von Hessenforst, einer Behörde in Kassel, die alle landeseigenen und viele kommunale Wälder betreut. Man könne dieser Tage einen Baum rund um Darmstadt schütteln, und zu Boden fielen Hunderte von Maikäfern. Westphal zufolge fliegen sie noch bis Ende Mai vor allem in der Dämmerung aus, wenn sich ihre Fressfeinde, die Vögel, schon zur Ruhe begeben haben.

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