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Linsengericht : Polizei sucht nach Mord blutverschmierte Schuhe

  • Aktualisiert am

Ermittler gehen am Friedhof in Linsengericht vorbei, auf eine 66 Jahre alte Rentnerin erschlagen wurde Bild: dpa

Nach dem Mord an einer Rentnerin auf einem Friedhof in Linsengericht sucht die Polizei ein Paar blutverschmierte Schuhe. Der Tatverdächtige hat nach Einschätzung der Polizei vor der Festnahme die Schuhe gewechselt.

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          Bei den Ermittlungen nach dem Tötungsdelikt in Linsengericht im Main-Kinzig-Kreis sucht die Polizei nach den blutverschmierten Schuhen des mutmaßlichen Täters. Der 28 Jahre alte Deutsch-Marokkaner sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

          Dem Intensivtäter wird vorgeworfen, eine 66 Jahre alte Rentnerin auf dem Friedhof erschlagen zu haben. Zwischen der Tat am Freitagabend und der Festnahme am Samstagnachmittag in Gelnhausen soll sich der alkohol- und drogenabhängige Obdachlose zeitweilig in Offenbach oder Umgebung aufgehalten haben, wie die Polizei berichtete. Zum eigentlichen Vorwurf schweigt der Mann.

          Schuhe gewechselt

          Die Ermittler suchen Zeugen, die den Mann oder die blutverschmierten Schuhe gesehen haben. Der 28 Jahre alte Tatverdächtige könnte das Paar beispielsweise in einem Geschäft abgestellt, in eine Mülltonne geworfen oder an einem Bahnhof hinterlassen haben, schrieb die Polizei in einem Aufruf. „Als der mutmaßliche Täter festgenommen wurde, hatte er andere Schuhe an. Nach unseren Erkenntnissen muss er aber zuvor blutverschmierte Schuhe getragen haben“, erläuterte Polizei-Sprecher Henry Faltin.

          Angaben zufolge soll der Deutsch-Marokkaner am Freitag in Gelnhausen in eine Prügelei verwickelt gewesen sein. Auch in dieser Sache erhofft sich die Polizei Hinweise von Zeugen. „Wir sind dabei, viele kleine Puzzlestücke zu sammeln, die ein Bild ergeben könnten. Weil er schweigt, ist es wichtig, dass die Beweislast immer größer wird“, erklärte Faltin.

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