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Fragen bleiben jedoch : Leichen aus Edersee und Gartenlaube identifiziert

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Erkenntnisgewinn: Die Obduktion hat ergeben, dass der stark verweste Mann aus dem Edersee ertrunken ist. Bild: dpa

Per Obduktion und Gen-Abgleich haben Ermittler herausgefunden, um wen es sich bei den Toten aus dem Edersee und einer Gartenlaube in Niestetal handelt. Aber nur in einem Fall ist die Todesursache klar.

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          Eine Woche nach dem Fund einer Wasserleiche im Edersee steht die Identität des Toten fest. Es handele sich um einen seit Anfang 2017 vermissten 26 Jahre alten Mann aus Kassel, teilte die Polizei am Mittwoch in Korbach mit. Die Obduktion ergab demnach, dass er ertrunken ist. Taucher hatten die Leiche bei einer Suchaktion vergangene Woche an der Sperrmauer in 32 Metern Tiefe entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus.

          Die Polizei beschäftigt derzeit zudem der Fall eines Menschen, der am Dienstag auf dem Edersee verschwunden sein soll. Die Suche blieb bislang erfolglos. Der Kapitän eines Ausflugsschiffes hatte nach Polizeiangaben am Dienstag eine Person im Wasser gesehen. Die Person habe versucht, ein vollgelaufenes Boot an eine Anlegestelle zu ziehen. Einen Augenblick später sei das Boot mit der Person plötzlich weg gewesen.

          Schon im Spätsommer 2017 gestorben

          Bei dem in einer Gartenlaube in Nordhessen gefundenen Toten handelt es sich um einen 49 Jahre alten Mann. Seine Identität habe dank des Hinweises eines Bekannten sowie eines DNA-Abgleichs festgestellt werden können, teile die Polizei in Kassel mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann ohne festen Wohnsitz die Gartenlaube in Niestetal aufgebrochen und als Schlafplatz genutzt hatte.

          Er soll im Spätsommer 2017 gestorben sein. Die genaue Todesursache sei unklar, es gebe aber keine Hinweise auf ein Verbrechen, sagte ein Polizeisprecher. Eine Frau, die die Hütte pachten wollte, hatte die Leiche vor zwei Wochen bei einem Besichtigungstermin entdeckt.

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