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Legendärer Opel GT : Er hatte Schlafaugen wie kein anderer

  • -Aktualisiert am

Nur Fliegen ist schöner: Gregor von Opel in seinem Elektro-GT. Bild: Wolfgang Eilmes

Mit seinem 1971 zum Elektrowagen umgebauten Opel GT ist Georg von Opel Rekorde gefahren. Wäre er nicht kurz darauf gestorben, dann hätte die Revolution der Elektromobilität womöglich viel früher und in Hessen ihren Anfang genommen.

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          Sechs Geschwindigkeitsrekorde hat Georg von Opel im Motodrom von Hockenheim gebrochen – mit einem Elektromobil. Schon 1971 ließ er einen silbergrauen Opel GT entsprechend umbauen. Bei dem Bemühen, sich fotogen auf dem Fahrersitz dieses Wagens zu plazieren, tat sich Gregor von Opel am Donnerstag jedoch schwer. „Mein Vater war deutlich kleiner als ich“, sagte er. Zurückschieben lässt sich der Fahrersitz nicht, denn die Metallgestelle für die nötigen Batterien sind noch immer vorhanden.

          Gestern war das legendäre Gefährt aus der Rüsselsheimer Autoschmiede für einen Tag am Opel-Zoo in Kronberg zu sehen; es steht sonst in der Klassik-Werkstatt und wurde nie wieder gefahren. Zum 50. Geburtstag des herkömmlichen Opel GT mit Verbrennungsmotor, der zu den Fahrzeugen mit Kultstatus gehört, hatten sich 75 GT-Fahrer aus Europa und den Vereinigten Staaten zu einer Sternfahrt durch den Taunus versammelt. Hier war vor einem halben Jahrhundert der Werbefilm für das sportlich-schnittige Auto, von dem insgesamt exakt 103. 463 Exemplare vom Band gerollt waren, gedreht worden.

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