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Lastwagen-Unfall : A5 nach stundenlangem Stau teilweise wieder frei

  • Aktualisiert am

Retter: Feuerwehrleute befreien einen schwer verletzten Lastwagenfahrer aus seinem Fahrzeug Bild: Sven-Sebastian Sajak

Nach einem Unfall mit zwei Lastwagen und einem stundenlangen Stau sind die Bergungsarbeiten auf der A5 in Höhe von Friedrichsdorf weitgehend erledigt. Der Verkehr rollt wieder.

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          Wer an diesem Montag aus Norden nach Frankfurt fährt, hat bis in den Nachmittag hinein besser nicht die A5 gewählt. Denn zwischen den Anschlussstellen Friedberg und Bad Homburg hat die Polizei diese Autobahn für mehrere Stunden gesperrt. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei Butzbach der F.A.Z. sagte, ist ein Unfall mit zwei Lastwagen die Ursache gewesen. Die Feuerwehr Bad Homburg und Abschleppdienstleister mussten beide Unfallfahrzeuge bergen. Gegen 15 Uhr sind zwei Fahrstreifen wieder frei, es kommt aber dennoch wegen Aufräumarbeiten weiter zu Behinderungen.

          „Es ist Gefahrgut im Spiel“, sagte der Polizeisprecher am Vormittag zuerst. Im Verlauf hieß es dann aber, der Tanklaster sei doch leer gewesen. Einer der Fahrer wurde schwer verletzt und musste in eine Klinik geflogen werden. Der andere trug leichte Verletzungen davon.

          Wachsender Stau

          Laut Polizeisprecher prallte im Berufsverkehr gegen 7.42 Uhr ein Lastwagen auf einen davor fahrenden Lastzug – und das „ziemlich ungebremst“. Zunächst konnte der Verkehr einspurig über den Rastplatz Spießwald auf der Höhe von Friedrichsdorf an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Das ist aber wegen der Bergungsarbeiten nicht mehr möglich. In der Folge hat sich ein wachsender Stau gebildet.

          Die Feuerwehrleute mussten während der Bergungsarbeiten laut Polizei besondere Vorsicht walten lassen. Es könnte aber Kraftstoff aus einem beschädigten Tank fließen, dies gelte es zu vermeiden, lautete die Leitlinie. So zogen sich die Arbeiten über etwa fünf Stunden hin.

          Infolge des Aufpralls hatte der hintere den vorderen Lastwagen auf einen dritten geschoben. An allen Fahrzeugen entstand laut Polizei ein Schaden von mehreren Hunderttausend.

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