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In Richtung Köln : A3 zum zweiten Mal binnen weniger Stunden gesperrt

Einsatz: Nach einem Unfall auf der A3 nahe Idstein wurde ein Rettungshubschrauber angefordert (Symbolbild) Bild: dpa

Nach einem Unfall mit sechs Verletzten ist die A 3 in Hessen für Stunden gesperrt worden. Ein Hubschrauber hat eine Frau in eine Klinik fliegen müssen. Ein Gutachter untersucht die Unfallursache. Bald kracht es am Stauende wieder.

          Auf der Autobahn 3 in Westhessen haben Kraftfahrer seit den Morgenstunden ungewöhnlich viel Geduld aufbringen müssen. Denn zwischen Wallau und Bad Camberg ist die Fahrbahn in Richtung Köln gleich zwei Mal binnen kurzer Zeit für Stunden gesperrt worden. Der erste Grund war ein Unfall mit sechs Verletzten. Eine Frau wurde aus einem Fahrzeug geschleudert und musste per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Kaum war die A3 wieder freigegeben, kollidierten zwei Lastzüge. Folge: abermaliger Stillstand.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ein Sachverständiger soll aufgrund der Schwere der Verletzungen die Unfallursache klären. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westhessen zu FAZ.NET sagte, hat er seine Arbeit mittlerweile erledigt. Nähere Angaben dazu stehen aber aus.

          Hubschrauber und Gutachter im Einsatz

          Zwischenzeitlich 20 Kilometer lang war der Stau am Morgen auf der A3 zwischen Idstein und Bad Camberg nach dem Unfall zwischen einem Kleintransporter und einem Auto. Am späten Vormittag gab die Polizei aber zunächst eine Fahrspur wieder frei und danach die ganze Autobahn. Doch kurz darauf krachte es wieder. Am Stauende kollidierten zwei Lastwagen – die Autobahn musste abermals gesperrt werden, dieses Mal in Höhe von Medenbach. Gegen 17 Uhr hat die Polizei die Sperrung wieder aufgehoben, dennoch staut sich der Verkehr noch auf 15 Kilometern, wie der Hessische Rundfunk meldet. Denn nur der linke Fahrstreifen ist bisher befahrbar.

          Laut Bericht des Polizeipräsidiums Westhessen war der Autofahrer gegen 6.50 Uhr aus ungeklärter Ursache auf den Transporter aufgefahren. „Durch den Zusammenstoß riss der Anhänger ab, das Zugfahrzeug überschlug sich. Hierbei wurden zwei der fünf Insassen aus dem Fahrzeug heraus auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt“, meldet die Polizei. Unter den Schwerverletzten sei eine Frau, die musste demnach ins Krankenhaus geflogen werden. Auch der Unfallverursacher ist verletzt. Der Anhänger stand quer auf der Fahrbahn, wie es heißt.

          Lastwagen und Auto kollidiert

          Am Morgen mussten sich auch Berufspendler und andere Kraftfahrer auf der A5 gedulden. Auf bis zu 16 Kilometern Länge staute sich der Verkehr zwischen der Anschlussstelle Friedberg und Frankfurt-Westhafen, wie der Hessische Rundfunk (hr) meldete. Grund war ein Unfall, in den ein Lastwagen und ein Auto auf dem rechten Fahrstreifen verwickelt sind. Abschlepper bargen zwar die Unfallfahrzeuge, doch wegen des nachfolgenden Verkehrs wuchs der Stau zunächst. Erst gegen 10.30 Uhr hatte er sich aufgelöst.

          Außerdem gab es auf der gleichen Strecke in der Wetterau Behinderungen. Dort stand ein defektes Auto auf dem rechten Fahrstreifen in der Baustelle. Betroffen war aber die Strecke in Richtung Norden.

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