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Willkommensprogramme : Hessen zahlt für Flüchtlingshilfe an Hochschulen

Zielgruppe: An deutschen Unis studieren inzwischen auch Flüchtlinge. Bild: dpa

Viele hessische Hochschulen bieten Flüchtlingen Beratung, Sprachkurse und Mentorenprogramme an. Das Wissenschaftsministerium stellt hierfür Geld zur Verfügung.

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          Das Land Hessen stellt 520.000 Euro für Projekte bereit, mit denen die Hochschulen Flüchtlingen das Studieren erleichtern wollen. Das Geld soll eingesetzt werden, um Programme fortzuführen, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden. Dazu gehören Sprachkurse, Beratungsangebote und Mentorenprogramme, in denen sich ältere Studenten um Kommilitonen aus dem Ausland kümmern.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums zielen die Angebote inzwischen auch stärker darauf ab, den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Damit werde ein Beitrag zur Gewinnung von Fachkräften in Hessen geleistet.

          „Möglichst früh integrieren“

          Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Die Grünen) sprach von einer „beeindruckenden Willkommenskultur“ an den hessischen Hochschulen. Wichtig sei, dass die Förderprogramme bestehende Strukturen nutzten, um die Flüchtlinge möglichst früh und nachhaltig zu integrieren.

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