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Kriminalität : Zum Einbruch nach Frankfurt

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Die Polizei berichtet von Fahndungserfolgen und weniger Einbrüchen. Aber sie blickt durchaus mit Sorge in die nahe Zukunft. Denn erfahrungsgemäß kommen mit der dunklen Jahreszeit auch reisende Kriminelle ins Rhein-Main-Gebiet.

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          Trotz Fahndungserfolgen und eines erneuten Rückgangs der Einbruchszahlen erwartet die Frankfurter Polizei für die dunkle Jahreszeit wieder reisende Einbrecher. Die besseren Gelegenheiten im Dunkeln und die vermeintlich wertvollere Beute vor Weihnachten in den Wohnungen lockten jedes Jahr ausländische Tätergruppen ins Rhein-Main-Gebiet, erläuterte der Frankfurter Polizeipräsident Achim Thiel am Mittwoch. Die Täter kamen in der Vergangenheit aus Frankreich, Osteuropa und Südamerika.

          Im laufenden Jahr zeichne sich ein Rückgang der Einbrüche um bis zu 15 Prozent ab, sagte Thiel. Im vergangenen Jahr waren 2006 Einbrüche gezählt worden, von denen aber schon ein Drittel im Versuchsstadium abgebrochen worden war. Gegenüber 2005 waren die Fallzahlen um 31,7 Prozent gesunken. Die Aufklärungsquote stieg leicht auf 7,5 Prozent.

          Chilenen und Osteurpäer gefaßt

          Thiel führte die Entwicklung unter anderem auf die polizeiinterne Arbeitsgemeinschaft „Domus“ zurück, die sich seit 2004 gezielt auf die Spur der Profi-Einbrecher gesetzt hat. „Wir haben die zusätzliche Manpower, um bei bestimmten Fällen tiefer und intensiver zu ermitteln“, berichtete der AG-Leiter Andreas Korngiebel. Besonders wichtig zur Ermittlung der Täter seien Gen-Spuren von den Tatorten, die in zunehmender Zahl gesichert würden.

          Die „AG Domus“ hat laut Korngiebel im vergangenen Jahr eine besonders aktive chilenische Tätergruppe gefaßt, die von einem ortsansässigen Hehler in Frankfurt untergebracht worden war. Die Großstadt nutzten die Südamerikaner als Rückzugsgebiet, um im weiten Umland bis nach Bayern und Rheinland-Pfalz auf Diebestour zu gehen. Über 100 Fälle gingen laut Korngiebel auf das Konto einer osteuropäischen Bande, die nach der Festnahme eines Einbrechers aus Rumänien die Flucht ergriff.

          „Wohnungen besser sichern“

          Polizeipräsident Thiel appellierte an die Bürger, ihr Wohnungen besser zu sichern und ein Auge auf die Nachbarschaft zu haben. Auch dürfe sich niemand scheuen, beim geringsten Verdacht die Polizei zu alarmieren. Die Zeugen würden jederzeit mit offenen Armen aufgenommen.

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