https://www.faz.net/-gzg-920tk

Tatverdächtiger festgenommen : 15-Jähriger nach Streit erstochen

  • Aktualisiert am

Im Einsatz: Nach dem Tod eines Jugendlichen durch einen Messerstich in Krombach ermittelt die Polizei. (Symbolbild) Bild: dpa

In Korbach ist ein 15-Jähriger mit einem Messer tödlich verletzt worden. Warum es zum Streit zwischen ihm und zwei jungen Männern kam, ist unklar.

          Nach dem Tod eines 15-Jährigen durch Messerstiche stehen in Korbach (Kreis Waldeck-Frankenberg) zwei Jugendliche unter Tatverdacht. Ein Haftrichter habe gegen die beiden 18 und 19 Jahre alten Heranwachsenden Haftbefehl wegen Verdachts auf Totschlag erlassen, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag. Die Jugendlichen sollen am Donnerstagabend den 15-Jährigen in der nordhessischen Kleinstadt getötet haben. Das Motiv ist noch unklar.

          Laut Polizei hatte sich der Getötete, der in Begleitung eines 14-Jährigen war, mit den mutmaßlichen Tätern getroffen. Es soll zu einem Streit gekommen sein. Dabei habe der 19-Jährige das Opfer mit einem Messer angriffen. Der Jugendliche starb trotz 45-minütiger Reanimation noch am Tatort.

          Todesursache waren Messerstiche in den Bereich des Oberkörpers. Das ergab am Freitag eine Obduktion des Opfers in Gießen. Die Polizei fand am Tatort auch zwei Messer, die als Tatwaffen in Betracht kommen.

          Die Beschuldigten standen laut Ermittlern zur Tatzeit unter erheblichem Alkoholeinfluss. Sie hätten sich gegenüber der Polizei zum Geschehen geäußert. Vor dem Haftrichter hätten sie jedoch die Aussage verweigert. Nähere Angaben machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Laut Ermittlern sind alle Beteiligten deutscher Herkunft ohne Migrationshintergrund und leben schon lange in der Kreisstadt Korbach.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Finanzminister Scholz will den Soli zurückschrauben. Aber nicht für Sparer.

          Trotz Reform : Viele Sparer müssen weiter Soli zahlen

          Für die meisten Bundesbürger soll der Solidaritätszuschlag ab 2021 entfallen, sagt Finanzminister Scholz. Was er verschweigt: Für den Großteil der Sparer und Anleger gilt das nicht – und das sind nicht nur Großverdiener.
          Der Zusammenschluss von Car 2 Go und Drive Now ist ganz offensichtlich ein Eingeständnis des Scheiterns.

          Auch Mazda steigt aus : Carsharing fährt gegen die Wand

          Es soll eine Lösung für urbane Mobilität sein: Doch Carsharing rechnet sich nicht. Und nicht nur das: Die Autos kämen oft auch verdreckt oder beschädigt zurück, klagen die Anbieter. Jetzt gibt auch Mazda auf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.