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Kohlekraftwerk : Klage gegen Staudinger-Ausbau eingereicht

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Der Eon-Konzern will am Kraftwerk Staudinger einen der größten Kohleblöcke der Welt errichten. Bild: dpa

Die Gegner des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau haben Klage gegen den in Teilen genehmigten Ausbau eingereicht. Der Eon-Konzern will einen der größten Kohleblöcke der Welt am Main an der hessisch-bayerischen Landesgrenze errichten.

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          Die Gegner des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau haben Klage beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof gegen den in Teilen genehmigten Ausbau eingereicht. Ein Sprecher in Kassel bestätigte den Eingang auf Anfrage. Die Stadt Hanau und die Gemeinde Hainburg aus Hessen sowie die Stadt Alzenau fechten die Genehmigung für das Milliardenprojekt des Energie-Riesen Eon in Großkrotzenburg an.

          Der Konzern will einen der größten Kohleblöcke der Welt am Main an der hessisch-bayerischen Landesgrenze errichten und drei alte Blöcke stilllegen. Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke, der die drei Kommunen vertritt, sieht „gute Ansatzpunkte“ für die Klage, die auch vom Bund Naturschutz in Bayern begleitet wird.

          Das Regierungspräsidium in Darmstadt hatte Ende Dezember den Weg für den Bau von Block 6 am Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg freigemacht. Erteilt wurde eine erste Teilgenehmigung für Arbeiten, die den Bau vorbereiten. Das betrifft beispielsweise die Errichtung des Kessel- und Maschinenhauses, des mächtigen Kühlturms und des Kühlwasserpumpenbauwerks.

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