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Gärtnern wie die Mönche : Die Ananas liebt warmen Mist

  • -Aktualisiert am

„Tolles Gefühl“: Seit 2001 werden wieder Ananas angebaut, die ersten Früchte konnten einige Jahre später geerntet werden. Bild: Sandra Schildwächter

Im Konventgarten der ehemaligen Benediktinerabtei bringen die Mitarbeiter derzeit 25 .000 Sommerblumen in den Boden. Das wissen nicht nur Bienen und andere Insekten zu schätzen. Die Gärtner haben zudem ein neues Projekt nach historischem Vorbild in Arbeit.

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          Die Bewohner des Bienenhauses müssen nicht weit fliegen, wenn sie Nektar und Pollen sammeln wollen. Direkt vor ihrer Unterkunft in einer Ecke des Konventgartens der ehemaligen Benediktinerabtei Seligenstadt zeigt sich eine Bienenweide derzeit in kräftigem Blau. Die Blüten ziehen nicht nur Bienen, sondern auch viele andere Insekten an, die die Pflanzen umschwirren.

          Die acht Kompartimente des rund 10 .000 Quadratmeter großen Konventgartens haben den Tieren aber noch weitaus mehr zu bieten. Zwergobstbäume säumen die Beete. Kleine Schilder identifizieren die Gewächse als Birnensorten mit Namen wie „Gellerts Butterbirne“ und „Clapps Liebling“ oder als Apfelsorte „Roter Berlepsch“. Auch Hochstammrosen mit Namen wie „Madame Knorr“ und Rosa borbonica „Victoria“ sind dort zu finden. Auf einer kreisrunden Fläche wachsen zudem prächtige Artischocken heran.

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