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Kleingärtner in Corona : Nicht nur Schnittlauch vom Balkon

Schmeckt am besten: selbst angebauter Kohlrabi Bild: Matthias Lüdecke

Kleingärtner wissen die eigene Ernte und die verbundene Arbeit sehr zu schätzen. In Zeiten der Pandemie steigerte sich die Zufriedenheit noch mal deutlich an.

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          Die Winzer sind mit der Lese weitgehend fertig, und die Bauern müssen nur noch wenige, spät reifende Früchte von den Feldern holen. Endspurt vor dem ersten Wintereinbruch. Die offizielle Erntebilanz des Bundeslandwirtschaftsministeriums für 2021 fällt wegen des unbeständigen Wetters im Sommer eher enttäuschend aus: Zeitweise zu nass und zeitweise zu trocken und deshalb „quantitative und qualitative Defizite“.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Doch Landwirtschaft ist nur eine Angelegenheit für professionelle Bauern, Gärtner und Winzer. Daneben gibt es Millionen Hobbygärtner, die in Zeiten der Pandemie besonders froh um ihre Parzellen im Grünen waren. Das sogenannte Urban Gardening liegt im bundesweiten Trend und gerät daher zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Die Hochschule Geisenheim hat den privaten Anbau von Nahrungsmitteln zu einem Forschungsprojekt ausgerufen und dabei auch untersucht, welche Veränderungen auf diesem Feld es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gegeben hat. Dazu waren in diesem Frühsommer mehr als 500 Personen befragt worden.

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