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Verkehrsverbünde zufrieden : „Kistenweise Rückmeldungen“ zum neuen Seniorenticket

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Eingetütet: Das Seniorenticket ist im Verkauf, die Nachfrage ist bisher dreistellig Bild: Maximilian von Lachner

Von Januar an gilt das Seniorenticket in ganz Hessen. Der Verkauf läuft seit wenigen Tagen. Eine dreistellige Zahl älterer Frauen und Männer haben schon zugegriffen – die Verkehrsverbünde äußern sich zufrieden.

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          Schon kurz nach Verkaufsstart des Seniorentickets in Hessen registrieren Verkehrsverbünde eine Nachfrage. „Bis Dienstagmittag wurden über die RMV-Vertriebskanäle insgesamt rund 625 Seniorentickets in den verschiedenen Varianten gekauft“, sagte eine Sprecherin des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) am Mittwoch. Hinzu kämen mehrere hundert Anfragen von Bestandskunden, die ihre 65-plus-Zeitkarte in ein Seniorenticket umwandeln möchten. Für die ersten Tage seien das gute Zahlen. Denn das Ticket ist erst vom Januar 2020 an nutzbar.

          Bereits am Dienstag hatte der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) ein positives, erstes Fazit gezogen: „Wir haben über 200 Neubestellungen der Seniorenkarte Hessen und kistenweise Rückmeldungen zur Umstellung von der 60plus-Karte des NVV auf das neue Angebot“, sagt eine Sprecherin in Kassel.

          In ganz Hessen gültig

          Der ebenfalls in Hessen aktive Verkehrsverbund Rhein-Neckar hatte dagegen mitgeteilt, das bisher einige Nachfragen zum Seniorenticket gestellt worden seien, aber noch keine Bestellungen aufgegeben wurden.

          Das in Hessen gültige Seniorenticket gibt es seit Montag zu kaufen. Für 365 Euro pro Jahr können Senioren ab 65 Jahren damit im ganzen Land die Busse und Bahnen des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen. Es gilt ab 1. Januar 2020 in allen drei Verkehrsverbünden des Landes an Werktagen ab 9.00 Uhr morgens sowie am Wochenende und an Feiertagen zeitlich unbegrenzt. Eine Variante erlaubt Senioren jährlich für 625 Euro auch unter der Woche rund um die Uhr sowie in der ersten Klasse fahren.

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