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Vorgabe für Gottesdienste : Kirchenpräsident: Abstand bleibt Akt der Nächstenliebe

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Vorbild: Die Südkoreaner bekommen das Abstandsgebot in Gottesdiensten, wie es von Mai an auch in Hessen gefordert sein wird, gut hin, wie dieses Bild aus Seoul zeigt Bild: dpa

Die Kirchengemeinden in Hessen dürfen von Mai an wieder Gottesdienste feiern, es gilt aber auch dann das Abstandsgebot. Für Kirchenpräsident Jung dient dies der Nächstenliebe.

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          Auch wenn von Mai an wieder öffentliche Gottesdienste in Hessen zugelassen sind, hat Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zunächst einmal kompakte Gottesdienste und einen behutsamen Start empfohlen. „Abstand halten war und ist für mich in dieser Zeit ein Akt der Nächstenliebe“, schrieb Jung in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an die mehr als tausend Kirchengemeinden im EKHN-Gebiet über die Umsetzung des mit dem Robert Koch-Institut abgestimmten Schutzkonzepts. Neben den üblichen Mindestabständen gehören zu den zwölf Punkten etwa das Tragen von Schutzmasken und den Verzicht auf Singen im Gottesdienst.

          Nach wie vor seien die Gottesdienstformate in Rundfunk, Fernsehen und auch im Internet wichtig, hieß es. Die in den vergangenen Wochen entstandene neue Formate sollten weitergeführt werden. Die Gemeinden sollten sich ausreichend Zeit für den Neuanfang nehmen, empfahl Jung. Mit der Möglichkeit, wieder in der Kirche Gottesdienst zu feiern, bestehe keine Verpflichtung dazu, betonte der Kirchenpräsident.

          „Es kann auch eine geistlich gut verantwortete Entscheidung sein, noch eine Zeit lang auf die gottesdienstliche Versammlung zu verzichten.“ Auch kürzere Gottesdienste seien für den Einstieg überlegenswert.

          Die Botschaft Bild: Picture-Alliance

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