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Kinderschutzbund Hochtaunus : „Kinder müssen zu uns kommen können“

Einzelbetreuung: Auch in Corona-Zeiten unterstützt der Kinderschutzbund Hochtaunus Mädchen und Jungen stundenweise. Bild: Samira Schulz

Weil persönlicher Kontakt wichtig ist, empfängt der Kinderschutzbund in Bad Homburg Grundschüler im 90-Minuten-Rhythmus. Für die Schichtbetreuung musste sich auch der Verein umstellen.

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          Präsenzpflicht ausgesetzt, Distanzunterricht von zu Hause, Betreuung in der Schule bei dringendem Bedarf: Die sich immer wieder ändernden Corona-Regeln fordern auch diejenigen heraus, die sich außerhalb des Unterrichts um Schulkinder kümmern. So wie der Kinderschutzbund Hochtaunus, der in Bad Homburg eine sozialpädagogische Unterstützung für Grundschüler mit Förderbedarf anbietet. Diese gehen normalerweise nach Schulschluss in das Haus des Kinderschutzbunds am Hindenburgring, bekommen ein Mittagessen und machen dort ihre Hausaufgaben. Dabei bleibt es nicht: Sie lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, singen gemeinsam und machen Experimente. Auch beim Spielen lässt sich Sozialverhalten trainieren. Bei Bedarf werden sie einzeln gefördert.

          Bernhard Biener

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.

          Da in der Schule auf Abstand und möglichst wenig Kontakt geachtet wird, musste sich auch der Verein umstellen. „Wir haben die Hygienevorschriften inzwischen fünfmal an die Vorgaben der Behörden angepasst“, sagt die Vorsitzende des Kinderschutzbunds, Kristina Odak. Für die 13 Grundschüler hat das seit Mitte Dezember eine Art Schichtbetreuung zur Folge. „Sie kommen im Rhythmus von anderthalb Stunden und lösen einander ab.“

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