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Kelsterbach : Flugverfahren zur Lärmreduzierung werden getestet

  • Aktualisiert am

Die Werbung auf dem Bauch des Flugzeugs kann man vom Balkon aus lesen. Bild: Helmut Fricke

Am Frankfurter Flughafen werden zwei neue Verfahren zur Lärmverringerung erprobt. Mit den Flügen ist in der vergangenen Nacht begonnen worden.

          Am Frankfurter Flughafen werden zwei neue Verfahren zur Lärmverringerung erprobt. Mit den Flügen ist in der vergangenen Nacht begonnen worden. Das Expertengremium Aktiver Schallschutz verspricht sich davon eine geringere Belästigung von Anrainern. In dem Gremium sind unter anderem Vertreter der Flugsicherung in Langen, der Fluglärmkommission, der Stadt Frankfurt, des Flughafenbetreibers Fraport und von Fluggesellschaften vertreten.

          Bei dem Verfahren „Drops“ (Dedicated Runway Operations) werden Bahnen und Routen so gewählt, dass bestimmte Wohnviertel nach dem Start nicht überflogen werden. Wenn der Wind aus Westen kommt und die Flugzeuge in Richtung Westen abheben und landen (West-Wetterlage), starten die Maschinen an Tagen mit ungeradem Datum zwischen 23 und 5 Uhr nur auf den Parallelbahnen. Die Startbahn West bleibt geschlossen, um Anrainer im Süden zu schonen. Bei Ostwetterlage heben die Flugzeuge nur von der Startbahn West ab; östliche Anrainer bekommen weniger Lärm ab.

          Beim zweiten Verfahren steigen die Flugzeuge steiler bei gleichem Schub. Sie gewinnen rascher an Höhe, ohne mehr Lärm zu erzeugen.

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